Womit anfangen? Zuerst Privatsphäre schaffen
Seitliche und frontale Sichtschutzblenden – erhältlich als Stoffvariante (Leinen, Sisal) oder aus UV-beständigem Kunststoff. Sie werden an der Balkonbrüstung oder an der Decke befestigt. Sie bieten Privatsphäre, ohne den Blick nach oben zu verdecken.
Pflanzen als natürliche Wand – Kletterpflanzen (Clematis, Zierbohne, Hopfen) in Kübeln an der Brüstung wachsen innerhalb einer Saison zu einem natürlichen Sichtschutz heran. Sie wirken zusätzlich als Wärmedämmung und lockern die Betonumgebung optisch auf.
Bambus- oder Rattanrollos – von oben montiert, lassen sie sich je nach Bedarf auf- und abrollen. Sie verleihen dem Balkon Charakter und lassen diffuses Licht durch.

Möbel, die den ganzen Balkon nicht ausfüllen
Klappstühle oder stapelbare Stühle – nach Gebrauch an die Wand gelehnt oder zusammengeklappt verstaut
Bistrotisch (ca. 60 cm Durchmesser) – reicht für Kaffee, Buch und Handy
Hängesessel – wenn der Balkon eine stabile Decke oder geeignete Montagepunkte hat, nimmt ein Hängesessel keine Bodenfläche in Anspruch
Bodensitzkissen mit Rückenlehne – ideal für alle, die den niedrigen, japanisch inspirierten Entspannungsstil mögen
Wer Gartenstühle für kleine Außenbereiche sucht, findet bei den Gartenstühlen von Konsimo klappbare und leichte Modelle, die sich außerhalb der Saison platzsparend verstauen lassen.
Schritt für Schritt: Atmosphäre auf dem Balkon aufbauen
Grün – ein paar Kübel mit Pflanzen sind das Minimum. Für den sonnigen Balkon eignen sich Geranien, Lavendel und Rosmarin hervorragend. Für schattige Bereiche: Farne, Funkie und Begonien.
Beleuchtung – nach Einbruch der Dunkelheit entwickelt der Balkon sein eigenes Leben. Solar-Lichterketten entlang der Brüstung oder der Decke schaffen magische Stimmung, ohne Kabel durchs Fenster legen zu müssen. Ergänze sie mit einer Laterne für den Tisch oder LED-Kerzen.
Textilien – Kissen auf den Stühlen, eine Decke für kühle Abende, eventuell ein kleiner Teppich. Wähle Stoffe mit Wasserabweisungsausrüstung oder schnelltrocknende Materialien – so musst du sie nicht vor jedem Regen hereinholen.
Details – eine kleine Vase mit Trockengräsern, eine Laterne, ein Kräutertopf. Diese Details entscheiden darüber, ob der Balkon wie ein gestaltetes Außenzimmer wirkt oder wie eine zufällige Ansammlung von Gegenständen.

Farbpsychologie auf dem kleinen Balkon
Für Farbakzente empfiehlt sich die 60-30-10-Regel: 60 % der Fläche in einem neutralen Ton (Boden, Wand), 30 % in der Hauptfarbe (Möbel, große Kübel), 10 % in einem kräftigen Akzent (Kissen, Kerzenhalter, Blüte).
Der Trend 'Urban Jungle' – also maximales Grün im städtischen Raum – funktioniert auf kleinen Balkonen im Mehrfamilienhaus besonders gut. Grün wirkt beruhigend auf das Nervensystem und lässt die Betonumgebung visuell verschwimmen.
Solarbeleuchtung – die kabellose Lösung für den Balkon

FAQ – Balkonverwandlung im Mehrfamilienhaus
Für volle Sonne am besten geeignet sind Geranien, Lavendel, Rosmarin, Portulak und Sukkulenten. Diese Pflanzen vertragen hohe Temperaturen und müssen nicht häufig gegossen werden. Hortensien und Farne hingegen brauchen Feuchtigkeit und Schatten.
Wie kann man einen kleinen Balkon optisch vergrößern?
Setze auf helle Farben bei Boden und Textilien, nutze vertikale Flächen (Kletterpflanzen, Wandregale, hängende Pflanzgefäße) und reduziere die Möbel auf ein absolutes Minimum. Wetterfeste Außenspiegel sind ein weiterer Trick, der den Raum visuell verdoppelt.



































































































































































































